Digitalisierung im Salon: Diese Punkte solltest du als Friseur beachten

 

 

Die Digitalisierung ist nun schon seit einem Jahrzehnt kein neues Thema in der Wirtschaft und integriert sich zunehmend  auch in die Beauty- und Wellnessbranche. Natürlich sind wir noch etwas davon entfernt, dass ein Roborter Kunden perfekte Frisuren zaubern, doch die Digitalisierung von Prozessen und Informationsbeschaffung ist nun auch in Salons und Wellnesseinrichtungen angekommen.

Friseursalon – Potenzial erkennen

Die Digitalisierung ist nicht nicht mehr wegzudenken, alles mögliche lässt sich heute online bestellten, reservieren und buchen. Jegliche Informationen sind digitalisiert und für jeden zugänglich. Egal ob Navigation, Terminbuchung, Shopping, Finanzen oder Behördenangelegenheiten. Vieles ist heute schon digitalisiert und es wird immer mehr. Die jüngeren Generationen können sich kaum noch vorstellen, wie es ohne funktioniert. Es ist also nicht aufzuhalten und wer noch nicht mitmacht, sollte es zeitnah in Betracht ziehen. Andernfalls drohen dem eigenen Geschäft nur schwer wiederaufzuholende Entwicklungsrückstände. Gerade als Friseur oder Kosmetiker verpasst man bereits viel Potenzial wenn man beispielsweise keine Terminbuchung online anbietet.

Ursachen für verkanntes Potenzial in Friseur- und Kosmetiksalons

Es gibt viele Gründe, warum der Einzug der Digitalisierung in die Friseursalons sinnvoll ist und neues Potenzial bringt, aber auch einige Gründe, warum sie in dieser Branche weniger Anklang findet als in anderen. Gerade in handwerklichen Berufen, wie dem Friseur, ist die Vereinbarkeit von Handwerk und Digitalisierung nicht sofort ersichtlich. Schließlich werden die Haare (noch) nicht von einem Roboter geschnitten.

Vermutlich ist das der Grund, dass vielen Salonbetreibern und Friseuren einfach der Bezug zur digitalen Technik fehlt. Anders als beispielsweise Büroangestellte, sitzen Friseure in der Regel nicht täglich vor dem Computer und müssen sich mit Programmen und Computersystem auseinandersetzen. Wahrscheinlich haben sie genau darum einen solchen Beruf nicht gewählt. Dementsprechend fehlt Ihnen auch der Zugang, um das Potenzial daraus zu erkennen. Es mag auch eine Scheu vor der digitalisierten Technik an sich vorhanden sein. Darum ist es nicht verwunderlich, dass immer noch viele Salons keine eigene oder eine veraltete Webseite haben und auch die sozialen Medien noch nicht nutzen. Vorbehalte halten sich in der Branche zum Teil hartnäckig und die Angst die Kontrolle über das Geschäft zu verlieren ist noch zu groß. Das Potenzial für die Optimierung des Salonalltags wie auch den Mehrwert für Kunden und Mitarbeiter ist nicht offensichtlich genug.

Warum lohnt sich die Digitalisierung in Salons?

In vielen Friseursalons und Kosmetikstudios geht die Digitalisierung nur schleppend voran. Um dieser Ursache auf den Grund zu gehen, gilt es den Saloninhabern das gesamte Potenzial, welches sich hinter der Digitalisierung verbirgt näher zu bringen. Gerade im Salonalltag und dem Salonmanagement bieten sich inzwischen eine ganze Reihe an digitalen Lösungen an, welche den Arbeitsablauf vereinfacht und reguliert. Und auch wenn die Saloninhaber nur ungerne die Vorzüge der Digitalisierung für sich nutzen wollen, so bevorzugt der größte Teil der Kunden die  Möglichkeiten Termine online zu buchen. Wenn es der Friseur oder Kosmetiker A auf seiner Homepage nicht anbietet dann bucht man eben beim Anbieter B, der diese Möglichkeit den Kunden zur Verfügung stellt.

Schlussfolgernd lässt sich also feststellen, dass die Digitalisierung in Salons nicht nur den Arbeitsalltag vereinfacht, Prozesse strukturiert und kontrollierbar werden lässt als auch ein Ventil für mehr Kunden ist. Auf dem Markt gibt es inzwischen viele Anbieter, die Ihre Lösungen den Saloninhabern kommunizieren. Die Saloninhaber sollten wiederum offener für neue Lösungsansätze und Optimierungen sein. Egal von welcher Seite man das Thema Digitalisierung aufzieht, eins steht fest, wenn man nicht mitzieht, so ist es eine selbsterfüllende Prophezeiung, dass man auf lange Dauer betrachtet nicht mehr Konkurrenzfähig sein wird.

Schnittstellen für digitale Lösungsansätze in Salons

80% der Deutschen haben einen Internetzugang zu Hause und die Möglichkeit sich über das Smartphone entsprechende Informationen für ihre kosmetischen Dienstleister zu beschaffen. Dies führt zur Folge, dass das online Marketing eines der besten Möglichkeiten für die Popularitätssteigerung des eigenen Produktes ist. Es gehört heute zur Norm, dass sich ein potenzieller Kunde vorab im Internet nach den besten Kosmetikern, Friseuren, Make-Up Artisten und Masseuren erkundigt. Ist man als Anbieter nicht bei Google, Instagram und Facebook zu finden, ist man für die angesprochenen 80% wortwörtlich unsichtbar

Die Salonwebseite

Gerade für die “Googler” ist die Webseite eines Salons das ultimative Aushängeschild für die Qualität und Professionalität Ihrer Arbeit. Auch wenn die Salonwebseite inzwischen zum Standart gehört, gibt es nach wie vor viele kleine Salons oder auch freiberuliche Friseure, Kosmetiker und Nageldesigner, die keinen eigenen Webauftritt haben, im beste Fall nur sehr amateurhaft konzepiert. Die Vorreiter auf dem Gebiet Salonwebseite sind Salons, die sogar eine Terminbuchungsmöglichkeit über Ihre Website anbieten.

Um seine Sichtbarkeit bei Google zu steigern, empfiehlt es sich in gutes SEO und Google Ads Geld und Zeit zu investieren. Doch aufgepasst, es verbreiten sich zunehmend Anbieter wie beispielsweise https://www.treatwell.de/, die Marktplätze anbieten, auf denen die Kunden aus einer geringeren Anzahl von Salons ihren Favoriten auswählen können. Es macht durchaus Sinn gerade in der Anfangszeit an solch einem Marktplatz zu partizipieren um zusätzliches Traffic zum eigenen Salon zu generieren.

Facebook Unternehmensseit

Was die eigene Webseite bei Google ist, so ist es die Unternehmensseite bei Facebook. Allein in Deutschlang sind mehr als 30 Millionen Nutzer bei Facebook registriert. Ein einfaches und kostenloses Tool, auch diese Menschen von sich wissen zu lassen. Auch hier lassen sich Ads und Webeanzeigen schalten um eine noch größere Reichweite zu generieren. Die aktive Teilnahme in Branchengruppen für Friseure, Kosmetiker und Masseure und die regelmäßige Pflege des Accounts lassen dich und deinen Salon nahbar wirken und stellen somit eine gute Verbindung zu deinen Kunden her. Die Kundenrezensionen, welche über Facebook erfolgen bekräftigen deine Dienstleistung zusätzlich mit mehr Vertrauenswürdigkeit.

Instagram Account

Aktuell ist Instagramm mit seinen 500 Mio. die beliebteste Social Media Plattform und somit ein absolutes Muss für dich und die Veröffentlichung deiner Arbeiten. Da es sich bei der Plattform in erster Linie um visuell schön gestaltete Bilder und Videos geht, ist eine besonders attraktive Plattform für Make-Up Artisten, Friseure und Kreative, wo diese Ihre Arbeit präsentieren können. Zusätzlich hast du auch die Möglichkeit Stories und Videos zu veröffentlichen, was dich deinen Followern und sicherlich auch vielen Kunden nochmal näher bringt.

Pinterest Account

Ein weitere visuelle Plattform ist Pinterest. Die meist gesuchten Kategorien sind hier Beauty und Haarstyling. Durch inspirierende Bilder, erhältst du auch hier die Möglichkeit deine Arbeiten zu veröffentlichen und somit potenzielle Kunden auf dich aufmerksam zu machen.

Du kannst deine Social Media Accounts beispielsweise mit Tools wie https://signuptoday.hootsuite.com von einen Platz aus verwalten und mit einem Post gleichzeitig auf allen beigefügten Kanälen deinen Beitrag planen und posten. Im Internet findest du viele Vorlagen zur Social Media Planung, sowie auch viele Inspirationen für deinen Content.

Effiziente Raumnutzung von Friseursalons und Kosmetikstudio

Denke daran, kosteneffizient zu arbeiten und nutze deine freistehenden Flächen bestmöglich aus. So kannst du beispielsweise über https://salonflex.de/blog kostenlos deine freien online Flächen inserieren und an Freelancer stunden-, wochen- und auch monatsweise vermieten. Habe immer eine Übersicht über die Auslastung deines Salons und verdiene zusätzliches passives Einkommen. Alle wichtigen Informationen zur Untervermietung im Salon findest du in diesem Artikel: https://salonflex.de/blog/salon-untervermieten-das-musst-du-beachten-salonflex

Digitalisiertes Kassensystem

Ein digitales Kassensystem verhilft den Saloninhabern die Komplexität ihrer Salonprozosse schlaker, übersichtlicher und insgesamt einfacher zu gestalten. Somit kann das bislang handschriftlich geführte Terminbuch, die Kundenkartei sowie ein analoges Kassensystem von einem zentralen System aus gepflegt und koordiniert werden. Solch ein System kann in der Regel von mehreren Nutzern bedient werden und durch die Vergabe von unterschiedlichen Zugriffs- und Änderungsrechten im Team aufgeteilt werden, so dass ein transparenter Informationsfluss fließt und man auch abseits des Salons Zugriff auf die Informationen hat. Ein weiterer Vorteil solcher Kassessytseme besteht dahin, dass es eine Auswertung und Informationen zu Zahlen, Produkten und Kunden auf Knopfdruck bietet. Es spart Zeit und ist sehr hilfreich für die Unternehmerische Reflexion und Planung. Die optimale Lösung bieten Kassensysteme, welche sich mit Buchungssystemen verbinden lassen.

Online-Terminbuchung

Wenn sich die Kunden im Internet über die Salons erkundigen, so ist es die logische Schlußfolgerung, dass bei einem positiven Eindruck und entsprechenden Bedarf der Impuls kommt, sofort einen Termin für die entsprechende Behandlung buchen zu wollen. Wenn dem Kunden solch eine Option gegeben wird, so erspart man den Telefonanruf und gibt ihm natürlich die Möglichkeit auch abseits der Öffnungszeiten den Salon zu erreichen. Der Kunde erhält die Möglichkeit selbst zu sehen, welche Termine noch frei sind und sich den Zeitraum aufzusuchen, der ihm am besten passt.

Digitale Kundenkartei

Desto mehr Kundendaten ein Salon hat, desto besser kann er die Kundenbeziehungen pflegen, ausbauen und Prognosen für zukünftige Geschäftsentwicklung treffen. Die handschriftlich geführte Kundenkartei ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Gerade bei einem mehrköpfigen Team kann es sehr schnell unübersichtlich werden. Auch hier gilt es mit Hilfe der Digitalisierung den Prozess der Kundenpflege professionell aufzustellen. Ein CRM System umfasst in der Regel alle wichtigen Informationen zu deinen Kunden: Name, Alter, Kontaktdaten, letzter Besuch und auch gekaufte Produkte und die Art der Anwendung. Jeder Kunde freut sich über eine kleine Aufmerksamkeit zu Festtagen und garantiert dir eine langjährige Kundenbindung.

 

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